Ackerschachtelhalm

drawing:
drawing: ackerschachtelhalm.png
latin name:
Equisetum arvense
application:
Blasenschwäche, Nierenschwäche, Durchblutungsstörungen, Schwache Menstruation, Blutungen, Frostbeulen, Krampfadern, Rheumatische Schmerzen, Ödeme, Wassersucht, Wunden Hautentzündungen, Afterjucken, butreinigend.blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend
use:
Verwendet wird die Pflanze ohne Wurzeln
substance:
Kieselsäure, Saponine, Flavone, Kalzium, Kalium, Magnesium, Spurenelemente
timeofharvest:
Mai bis August
location:
Feldern, Wiesen, Äckern und Wegrändern.
note:
Frisch gepflügt oder getrocknet
fertilizer:
Pilzkrankheiten, echter Mehltau

Kurze Info

Der Ackerschachtelhalm hat keine Blüten, er zählt zu den Farnen und entwickelt am Ende einiger Triebe einen Sporenstand.Früher wurde er deshalb zum Putzen des Zinngeschirrs verwendet, woher der Name Zinnkraut rührt. Gesammelt wird von Mai bis August die ganze Pflanze ohne Wurzeln.

Inhaltsstoffe

Mineralstoffen, Spurenelementen, eine Reihe organischer Säuren, hohen Gehalt an Kieselsäure

Hilft bei

Innerlich wird der Schachtelhalm vorwiegend als Tee eingesetzt.

Der Tee muss als Abkochung zubereitet werden und mindestens 20 Minuten kochen, damit sich die Kieselsäure aus den Pflanzen löst.

Den Tee kann man verwenden, wenn man seinem Harnapparat oder seinem Bindegewbe etwas Gutes tun will.

Zur Blutstillung eignet sich am besten der frische Pressaft.

Äusserlich: Äusserlich ist der Schachtelhalm als Voll-, Teilbad, Wickel oder Auflage geeignet. Dazu wird je nach Bedarf eine größere Menge Tee gekocht.

Als Bad wird der Tee mit Wasser verdünnt. Für ein Vollbad muss man ca. 150 g Schachtelhalm rechnen.

Wickel und Auflagen, z.B. bei Ekzemen, Geschwüren usw. werden in den Tee getaucht und auf die betroffenen Stellen aufgelegt.

Ackerschachtelhalmbrühe

1.000g/150g/10l Wasser,1:5 bis 1:10 verdünnen.24 Stunden einweichen und anschließend 1-2 Stunden köcheln,dann zugedeckt abkühlen lassen. Die Brühe(auch -Tee genannt)auf die Pflanzen spritzen(Vorknospenspritzung,dann mehrnals im Frühling und Sommer wiederholen)gegen Blattfallkrankheit des Beerenobstes,Blattfleckenkrankheit,Braun-und Krautfäule der Kartoffeln(Knollen 15 Minuten in die Brühe tauchen)und Tomaten,Echten Mehltau(nicht bei Gurken,nur gering bei Rittersporn wirksam),Kräuselkrankheit des Pfirsichs,Lauchmotte(Gesamtverdünnung 1:25),echten Mehltau an Stachelbeeren,Monilia,Rost(Keimung und Entwicklung des Bohnenrostes),Salatfäule(bewirkt stärkere Wachsschicht der Blätter),Sternrusstau und Schorf.

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