Japanischer Staudenknöterich

latin name:
Fallopia japonica
english name:
Japanese knotweed
application:
Frauenbeschwerden, Hautkrankheiten, Abführmittel, Alterserscheinungen, Anti-Aging, Antioxidans, Arthritis, Fieber, Pilze, Rheuma, Tumore, Wunden, abführend, antitumorigen, antiviral, blutreinigend, entzündungshemmend, erweichend, fiebersenkend, fungizid, harntreibend, lebensverlängernd, magenstärkend, menstruationsfördernd, menstruationsregulierend, verjüngend, wundheilend
use:
alle Pflanzenteile
substance:
Anthraquinon, Emodin, Gerbsäuren, Mineralien, Oxalsäure, Phytoöstrogene, Proteine, Resveratrol, Polyphenole, Rutin, Vitamine
timeofharvest:
März bis November

Kurze Info

Der Japanische Staudenknöterich ist eine sehr schnellwüchsige (wuchernde), sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze. Als Überdauerungsorgane bildet er Rhizome, durch die oft dichte, ausgedehnte Bestände entstehen.

In Europa und in Nordamerika zählt diese Pflanzenart zu denjenigen Neophyten, die als problematische, unerwünschte invasive Pflanzen („Plagepflanzen“) bewertet werden. Er ist in vielen europäischen Ländern verbreitet und kann dort in starkem Maße andere Arten verdrängen und so die Biodiversität gefährden. Die Bekämpfung des Japanischen Staudenknöterichs ist aufgrund seiner Physiognomie und Rhizombildung schwierig. In Deutschland ist das Ausbringen nach dem dortigen Bundesnaturschutzgesetz verboten. Bis jetzt gibt es nur eine zuverlässige Methode die Pflanze wieder loszuwerden: Die oberen 3 Meter großflächig abtragen und die wurzelhaltige Erde als Sondermüll entsorgen. Die Pflanzenteile dürfen nicht über die Biotonne beseitigt werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Die jungen Sprosse können ähnlich dem ebenso sauren Rhabarber verarbeitet und zubereitet werden. Wenn sie sehr jung sind, können sie wie Spargel zubereitet werden.

Umschläge aus frischen zerquetschen Blättern helfen gegen Hautkrankheiten.

Die Stängel eignen sich für den Flötenbau.

Der wichtigste Tipp: Nicht anbauen!

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