Spitzwegerich

drawing:
drawing: spitzwegerich.png
latin name:
Plantago lanceolata
english name:
ribwort plantain
application:
Afterjucken, Appetitlosigkeit, Asthma, Augenentzündungen, Blasenschwäche, Bronchitis, Darmschleimhautentzündung, Durchfall, Ekzeme, Erkältung, Fettsucht, Furunkel, Hämorrhoiden, Halsentzündung, Halsschmerzen, Hautabschürfungen, Insektenstiche, Katarrhe der oberen Luftwege, Keuchusten, Leberschwäche, Magenschleimhautentzündung, Ödeme, Quetschungen, Soor, Verstopfung, blutende Wunden, leichte Verbrennungen, antibakteriell, adstringierend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend
use:
Blätter, Wurzeln, Samen, Blüten
substance:
Schleimstoffe, Saponine, Glykoside, Gerbstoffe, Kieselsäure, Vitamin C, antibiotische Stoffe, Ätherisches Öl, Lab-Enzym
timeofharvest:
Mai bis August

Kurze Info

Wenn man sich in der freien Natur verletzt und hat weder Pflaster noch Desinfektionsmittel dabei, hilft es, ein paar Spitzwegerichblätter zu zerkauen und auf die Wunde aufzulegen.

Der Spitzwegerich hat, wie viele andere Heilpflanzen, ein breites Spektrum von Heilwirkungen. Seine Haupteinsatzgebiete sind jedoch die Atemwege und die Haut. Gegen Husten, Asthma und andere Erkrankungen der Atmungsorgane kann man Spitzwegerich-Tee trinken.

Ferner kann Spitzwegerich äußerlich bei entzündlichen Veränderungen der Haut, beispielsweise bei Insektenstichen, Brennnesseln, Neurodermitis verwendet werden oder auch bei sonstigen Entzündungen oder kleinen offenen Wunden. Zur Herstellung von Teeaufgüssen werden die Blätter oder das ganze Kraut gesammelt und getrocknet. Für Spitzwegerichsaft presst man die frischen Blätter aus.

Junge Blätter können in Salat gegeben werden, die essbaren Blüten haben einen pilzähnlichen Geschmack.

Arzneipflanze des Jahres 2014.

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